Institut Falkenbach - Allgemeine Geschäftsbedingungen

Fassung 1.0 – Stand: 16. Juli 2026

Inhaltsverzeichnis

1. Anbieterin und Geltungsbereich

1.1 Anbieterin

Marion Falkenbach
Institut Falkenbach
Stutzweg 7, App. 12
72285 Pfalzgrafenweiler
Deutschland
E-Mail: mail@institut-falkenbach.com Website: institut-falkenbach.com

nachfolgend „Anbieterin“ genannt.

1.2 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge über entgeltliche Angebote, die zwischen der Anbieterin und einer Kundin geschlossen werden.

Sie gelten insbesondere für:

  • Onlineprogramme
  • Live-Gruppenangebote
  • Workshops
  • Beratungs- und Begleitangebote
  • Einzelbegleitungen
  • digitale Begleitmaterialien
  • zeitlich begrenzte Communityzugänge.

Ergänzend gelten die bei der Buchung bezeichneten produktspezifischen Leistungs- und Teilnahmebedingungen.

1.3 Kundinnen

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten sowohl gegenüber Verbraucherinnen als auch gegenüber Unternehmerinnen. Verbraucherin ist jede natürliche Person, die den Vertrag zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmerin ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Vertragsschluss in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

1.4 Vertragssprache

Die Vertragssprache ist Deutsch.

1.5 Rangfolge der Vertragsunterlagen

Für den Vertrag gelten in folgender Reihenfolge:

  1. individuelle, ausdrücklich bestätigte Vereinbarungen
  2. die Angaben in der Buchungsbestätigung
  3. die bei der Buchung einbezogenen produktspezifischen Leistungs- und Teilnahmebedingungen
  4. diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen
  5. soweit eine Community bereitgestellt wird, die bei Vertragsschluss einbezogenen Community-Regeln.

2. Leistungsgegenstand

2.1 Angebotsspezifischer Leistungsumfang

Art, Inhalt, Umfang, Dauer und Durchführung des gebuchten Angebots ergeben sich aus:

  • der Buchungsseite
  • den produktspezifischen Leistungs- und Teilnahmebedingungen
  • der Buchungsbestätigung.

2.2 Werbliche Darstellungen

Äußerungen in sozialen Netzwerken, Interviews, unverbindlichen Informationsgesprächen oder allgemeinen Werbebeiträgen werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn sie in den produktspezifischen Leistungs- und Teilnahmebedingungen oder der Buchungsbestätigung ausdrücklich bestätigt werden.

2.3 Änderungen vor Vertragsschluss

Die Anbieterin ist berechtigt, Angebote, Preise und Leistungsbeschreibungen für zukünftige Buchungen zu verändern. Für einen bereits geschlossenen Vertrag gilt die bei Vertragsschluss vereinbarte Fassung.

3. Vertragsschluss

3.1 Darstellung auf der Website

Die Darstellung eines Angebots auf der Website stellt noch kein rechtlich bindendes Vertragsangebot dar. Sie ist eine Aufforderung an die Kundin, eine Buchung abzugeben.

3.2 Buchung

Die Kundin gibt durch das Absenden der ausdrücklich als zahlungspflichtig gekennzeichneten Buchung ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages ab. Vor dem Absenden der Buchung kann die Kundin ihre Eingaben prüfen und korrigieren.

3.3 Annahme

Die Anbieterin nimmt das Angebot durch eine Buchungsbestätigung per E-Mail an. Der Vertrag kommt mit Zugang dieser Buchungsbestätigung bei der Kundin zustande. Eine automatisierte Eingangs- oder Zahlungsmitteilung stellt nur dann die Vertragsannahme dar, wenn sie ausdrücklich als Buchungs- oder Vertragsbestätigung bezeichnet ist.

3.4 Buchungsbestätigung

Die Buchungsbestätigung enthält oder bezeichnet insbesondere:

  • das gebuchte Angebot
  • den vereinbarten Gesamtpreis
  • den Zahlungsstatus
  • den Beginn beziehungsweise den vereinbarten Leistungszeitraum
  • die maßgeblichen produktspezifischen Leistungs- und Teilnahmebedingungen
  • die bei Vertragsschluss geltenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen
  • die Widerrufsbelehrung
  • das Muster-Widerrufsformular
  • soweit erforderlich weitere Vertragsbestandteile.

Die Vertragsunterlagen werden der Kundin so zur Verfügung gestellt, dass sie diese speichern und unverändert wiedergeben kann.

3.5 Ablehnung einer Buchung

Die Anbieterin ist nicht verpflichtet, jedes Buchungsangebot anzunehmen.

Eine Ablehnung kann insbesondere erfolgen, wenn:

  • die Zahlung nicht erfolgreich abgeschlossen wurde
  • falsche oder unvollständige Angaben gemacht wurden
  • die technische oder organisatorische Durchführung nicht möglich ist
  • die vorgesehene Teilnehmerzahl erreicht ist
  • konkrete Anhaltspunkte für einen Missbrauch des Angebots bestehen.

Bereits eingezogene Zahlungen werden bei einer Ablehnung unverzüglich zurückerstattet.

4. Preise und Zahlung

4.1 Preisangaben

Es gilt der bei der Buchung angezeigte Preis.

Im Buchungsprozess werden, soweit gesetzlich erforderlich, ausgewiesen:

  • Nettopreis
  • Umsatzsteuer
  • Gesamtpreis.

Gegenüber Verbraucherinnen ist der zu zahlende Gesamtpreis einschließlich Umsatzsteuer maßgeblich.

4.2 Fälligkeit

Soweit in den produktspezifischen Leistungs- und Teilnahmebedingungen nichts Abweichendes geregelt ist, ist der Gesamtpreis unmittelbar mit der Buchung im Voraus fällig.

4.3 Zahlungsarten

Die Zahlung erfolgt über die im Buchungsprozess angebotenen Zahlungsarten, insbesondere über Stripe. Zusätzlich kann die Anbieterin eine Zahlung auf Rechnung anbieten. Ein Anspruch auf eine bestimmte Zahlungsart besteht nicht.

4.4 Rechnung

Die Rechnung wird durch Marion Falkenbach beziehungsweise das Institut Falkenbach erstellt und elektronisch übermittelt. Die Kundin erklärt sich mit der Übermittlung einer elektronischen Rechnung einverstanden, soweit keine zwingenden gesetzlichen Regelungen entgegenstehen.

4.5 Fehlgeschlagene Zahlung

Kann eine Zahlung nicht ausgeführt werden, besteht bis zum vollständigen Zahlungseingang kein Anspruch auf Freischaltung oder Beginn des Angebots. Kosten, die durch eine von der Kundin zu vertretende Rückbuchung oder eine unberechtigte Rücklastschrift entstehen, können ihr in tatsächlich angefallener Höhe berechnet werden. Der Kundin bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist.

4.6 Ratenzahlung

Wird ausdrücklich eine Ratenzahlung vereinbart, bleibt die Gesamtvergütung geschuldet. Die Ratenzahlung verändert nur die Fälligkeit der einzelnen Teilbeträge. Ein vorzeitiges Ende der Teilnahme lässt die Zahlungspflicht unberührt, soweit kein gesetzliches oder vertragliches Beendigungsrecht besteht.

4.7 Aufrechnung und Zurückbehaltung

Die Kundin kann nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen. Diese Einschränkung gilt nicht für Forderungen, die aus demselben Vertragsverhältnis stammen. Ein Zurückbehaltungsrecht kann nur wegen Ansprüchen aus demselben Vertragsverhältnis ausgeübt werden.

5. Leistungsbeginn und Mitwirkung

5.1 Beginn

Der Beginn beziehungsweise Leistungszeitraum ergibt sich aus den produktspezifischen Leistungs- und Teilnahmebedingungen und der Buchungsbestätigung. Sofern eine Verbraucherin verlangt, dass die Leistung bereits vor Ablauf ihrer gesetzlichen Widerrufsfrist beginnt, gelten ergänzend Ziffer 13 und die Widerrufsbelehrung.

5.2 Mitwirkung der Kundin

Die Kundin ist verpflichtet, die für die Vertragsdurchführung erforderlichen Angaben vollständig und richtig zu machen.

Änderungen insbesondere ihrer:

  • E-Mail-Adresse
  • Rechnungsanschrift
  • Unternehmensdaten
  • steuerlich relevanten Angaben
  • soll sie unverzüglich mitteilen.

5.3 Freiwilligkeit der aktiven Teilnahme

Soweit das jeweilige Angebot keine ausdrücklich vereinbarte Mitwirkungspflicht vorsieht, entscheidet die Kundin selbst, ob und in welchem Umfang sie:

  • Übungen umsetzt
  • an Gesprächen teilnimmt
  • persönliche Erfahrungen teilt
  • Kamera oder Mikrofon verwendet
  • Communitybeiträge veröffentlicht.

Eine freiwillig unterlassene Teilnahme begründet grundsätzlich keinen Anspruch auf Verlängerung, Wiederholung oder Erstattung.

6. Live-Termine

6.1 Durchführung

Live-Termine werden zu den in der Buchungsbestätigung oder den produktspezifischen Leistungs- und Teilnahmebedingungen bezeichneten Zeiten durchgeführt. Sie können insbesondere über Zoom oder eine technisch vergleichbare Plattform stattfinden.

6.2 Nichtteilnahme der Kundin

Nimmt die Kundin einen ordnungsgemäß angebotenen und konkret zugewiesenen Live-Termin aus Gründen nicht wahr, die die Anbieterin nicht zu vertreten hat, besteht kein Anspruch auf:

  • einen Ersatztermin
  • eine individuelle Nachholung
  • eine Einzelbegleitung
  • eine Aufzeichnung
  • einen zusätzlichen späteren Termin
  • eine anteilige Erstattung.

Dies gilt auch bei Krankheit, Urlaub, beruflicher Verhinderung oder technischen Problemen aufseiten der Kundin. Zwingende gesetzliche Rechte bleiben unberührt.

6.3 Ausfall durch die Anbieterin

Kann ein Live-Termin wegen Erkrankung der Anbieterin, höherer Gewalt oder eines von ihr zu vertretenden erheblichen technischen Problems nicht durchgeführt werden, wird ein angemessener Ersatztermin oder eine andere gleichwertige Ersatzleistung angeboten, soweit die produktspezifischen Leistungs- und Teilnahmebedingungen nichts Abweichendes bestimmen.

6.4 Terminänderungen

Aus sachlichem Grund kann ein Termin verlegt werden. Die Kundinnen werden so früh wie unter den Umständen möglich informiert. Eine bloße Terminverschiebung berechtigt nicht zur Erstattung, sofern ein zumutbarer Ersatztermin angeboten wird.

6.5 Dauerhafter Ausfall

Kann die Anbieterin einen erheblichen Teil der vereinbarten Leistungen dauerhaft nicht erbringen, kann sie den Vertrag ganz oder teilweise beenden. Noch nicht erbrachte, abgrenzbare Leistungen werden in diesem Fall anteilig erstattet.

6.6 Vollständige Absage

Sagt die Anbieterin das gebuchte Angebot vor Beginn vollständig ab, werden bereits geleistete Zahlungen vollständig zurückerstattet. Weitere Ansprüche bestehen nur nach Maßgabe der Haftungsregelungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

7. Aufzeichnungen und Zugangsdaten

7.1 Aufzeichnungen durch die Anbieterin

Ob und in welchem Umfang Aufzeichnungen durch die Anbieterin erstellt oder bereitgestellt werden, ergibt sich ausschließlich aus den produktspezifischen Leistungs- und Teilnahmebedingungen.

7.2 Aufzeichnungsverbot für Kundinnen

Kundinnen dürfen Live-Termine, Gespräche oder Communityinhalte weder vollständig noch auszugsweise durch:

  • Tonaufnahmen
  • Bild- oder Videoaufnahmen
  • Bildschirmaufzeichnungen
  • Screenshots
  • automatisierte Transkriptionen
  • festhalten, soweit nicht zuvor eine ausdrückliche Erlaubnis erteilt wurde.

7.3 Persönliche Nutzung

Teilnahmezugänge, Links, Zugangsdaten und Einwahlinformationen sind persönlich und nicht übertragbar. Eine Weitergabe an Dritte ist nicht gestattet.

7.4 Zugangsschutz

Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln und vor dem Zugriff Dritter zu schützen. Ein vermuteter Missbrauch soll unverzüglich gemeldet werden.

8. Community

8.1 Bereitstellung

Ob im Rahmen eines Angebots ein Communityzugang bereitgestellt wird, ergibt sich aus den jeweiligen produktspezifischen Leistungs- und Teilnahmebedingungen.

8.2 Einbeziehung der Community-Regeln

Wird im Rahmen des gebuchten Angebots ein Communityzugang bereitgestellt, gelten ergänzend die bei Vertragsschluss abrufbaren und im Buchungsprozess bezeichneten Community-Regeln des Instituts Falkenbach. Sie werden Bestandteil des Vertrags und sind während der Nutzung der Community einzuhalten. Maßgeblich ist die bei Vertragsschluss einbezogene Fassung.

8.3 Vertraulichkeit

Persönliche Aussagen, Erfahrungen, Namen, Bilder und sonstige Informationen anderer Teilnehmerinnen sind vertraulich zu behandeln.

Sie dürfen ohne vorherige ausdrückliche Zustimmung der betroffenen Person nicht:

  • außerhalb der Gruppe weitererzählt
  • kopiert
  • fotografiert
  • durch Screenshots festgehalten
  • veröffentlicht
  • an Dritte weitergegeben
  • zu Werbe-, Trainings- oder Analysezwecken verwendet werden.

Die Verpflichtung zur Vertraulichkeit gilt auch nach Ende der Teilnahme fort.

8.4 Grenzen der Vertraulichkeit

Die Anbieterin stellt einen technisch zugangsbeschränkten Raum bereit. Sie kann jedoch nicht garantieren, dass andere Teilnehmerinnen ihre vertraglichen Verpflichtungen jederzeit einhalten oder außerhalb der Plattform keine Informationen wiedergeben.

8.5 Eigene Verantwortung

Jede Kundin entscheidet selbst, welche persönlichen Informationen sie in der Community oder in Live-Terminen offenlegt. Sie soll nur solche Informationen teilen, deren Offenlegung sie gegenüber den übrigen anwesenden oder zugangsberechtigten Personen vertreten kann. Besonders persönliche oder sensible Angaben sollen nur mit entsprechender Zurückhaltung veröffentlicht werden.

8.6 Moderation

Die Anbieterin darf Inhalte entfernen oder den Zugriff vorübergehend beschränken, wenn konkrete Anhaltspunkte für einen Verstoß gegen:

  • diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen
  • die produktspezifischen Leistungs- und Teilnahmebedingungen
  • die Community-Regeln
  • geltendes Recht
  • bestehen.

Soweit es die Umstände zulassen, wird die betroffene Kundin vor einem dauerhaften Ausschluss angehört oder abgemahnt. Bei schweren Verstößen ist ein sofortiger Ausschluss möglich.

8.7 Ende des Zugangs

Nach Ende der vereinbarten Zugangsdauer kann das Benutzerkonto gesperrt oder geschlossen werden. Eine weitere Nutzung der Community ist danach nicht geschuldet. Die datenschutzrechtliche Löschung oder Anonymisierung personenbezogener Daten richtet sich nach den Datenschutzinformationen und dem geltenden Löschkonzept.

9. Ausschluss einer Kundin

9.1 Wichtiger Grund

Die Anbieterin kann eine Kundin aus wichtigem Grund ganz oder teilweise vom gebuchten Angebot, von Live-Terminen oder einer Community ausschließen.

Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor bei:

  • schweren oder wiederholten Verstößen gegen die Vertraulichkeit
  • Weitergabe von Zugangsdaten
  • unerlaubten Aufzeichnungen
  • beleidigendem, bedrohendem oder diskriminierendem Verhalten
  • nachhaltiger Störung von Live-Terminen
  • rechtswidrigen Communityinhalten
  • vorsätzlich falschen Buchungsangaben
  • Missbrauch einer bereitgestellten Plattform.

9.2 Verhältnismäßigkeit

Vor einem Ausschluss sollen mildere Maßnahmen geprüft werden, insbesondere:

  • Hinweis
  • Löschung eines Beitrags
  • Verwarnung
  • zeitweilige Sperrung.

Dies gilt nicht, wenn der Verstoß so schwer wiegt, dass eine Fortsetzung des Vertrags unzumutbar ist.

9.3 Vergütung bei Ausschluss

Bei einem von der Kundin schuldhaft verursachten Ausschluss bleibt der Vergütungsanspruch für bereits erbrachte Leistungen bestehen. Für noch nicht erbrachte Leistungen gelten die gesetzlichen Regelungen.

10. E-Mail-Kommunikation

10.1 Vertragsbezogene Kommunikation

Zur Vertragsdurchführung werden insbesondere versendet:

  • Buchungsbestätigung
  • Rechnung und Zahlungsinformationen
  • Zugangsinformationen
  • vereinbarte Programminhalte
  • Einladungen und Erinnerungen zu Terminen
  • notwendige organisatorische Mitteilungen.

Diese Nachrichten sind Bestandteil der Vertragsdurchführung und werden unabhängig von einer gesonderten Newslettereinwilligung versendet.

10.2 Erreichbarkeit

Die Kundin ist dafür verantwortlich, eine erreichbare E-Mail-Adresse anzugeben und ihre E-Mail-Postfächer einschließlich Spamordner regelmäßig zu prüfen. Änderungen ihrer E-Mail-Adresse soll sie unverzüglich mitteilen.

10.3 Zustellung

Die Anbieterin schuldet den ordnungsgemäßen Versand an die zuletzt mitgeteilte E-Mail-Adresse, nicht jedoch die von externen E-Mail-Anbietern abhängige erfolgreiche Einordnung in den Posteingang. Bei erkennbaren Zustellproblemen wird die Anbieterin im zumutbaren Umfang bei der Fehlerklärung mitwirken.

10.4 Werbung

Werbliche E-Mails, die nicht zur Durchführung des gebuchten Angebots erforderlich sind, werden nur auf einer hierfür bestehenden rechtlichen Grundlage versendet. Eine freiwillige Newslettereinwilligung ist keine Voraussetzung für den Vertragsabschluss.

11. Technische Voraussetzungen

11.1 Voraussetzungen der Kundin

Die Kundin benötigt je nach Angebot insbesondere:

  • eine funktionsfähige Internetverbindung
  • ein geeignetes internetfähiges Endgerät
  • einen aktuellen Browser
  • eine erreichbare E-Mail-Adresse
  • gegebenenfalls Lautsprecher, Mikrofon und Kamera
  • die technischen Voraussetzungen zur Nutzung der bezeichneten Plattformen.

11.2 Eigene Technik

Die Kundin ist für die Funktionsfähigkeit ihrer eigenen Geräte, Software, Internetverbindung und Sicherheitseinstellungen verantwortlich.

11.3 Plattformen Dritter

Für einzelne Leistungen können Dienste Dritter eingesetzt werden, insbesondere Zoom, Stripe und Zoho. Die Anbieterin hat keinen vollständigen Einfluss auf die technische Verfügbarkeit dieser Dienste. Ihre datenschutzrechtliche Nutzung wird in den Datenschutzinformationen erläutert.

11.4 Vorübergehende Störungen

Ein Anspruch auf ununterbrochene technische Verfügbarkeit besteht nicht.

Vorübergehende Unterbrechungen können insbesondere entstehen durch:

  • Wartungsarbeiten
  • Sicherheitsupdates
  • Störungen des Hostings
  • technische Probleme
  • notwendige Schutzmaßnahmen.

Bei einer erheblichen und länger andauernden Störung wird, soweit erforderlich und zumutbar, eine angemessene Ersatzlösung angeboten.

12. Nutzungsrechte

12.1 Rechte der Anbieterin

Sämtliche von der Anbieterin bereitgestellten Inhalte sind urheberrechtlich oder auf andere Weise geschützt.

Dazu gehören insbesondere:

  • E-Mail-Texte
  • Impulse
  • Übungen
  • Präsentationen
  • Audios
  • Videos
  • Grafiken
  • Fotografien
  • Begleitunterlagen
  • Aufbau und Konzeption der Angebote.

12.2 Persönliches Nutzungsrecht

Die Kundin erhält ein einfaches, nicht ausschließliches und nicht übertragbares Nutzungsrecht für ihre persönliche Verwendung während der vereinbarten Nutzungsdauer.

12.3 Unzulässige Nutzung

Ohne vorherige ausdrückliche Zustimmung ist es insbesondere nicht gestattet:

  • Inhalte zu vervielfältigen oder weiterzugeben
  • Inhalte öffentlich zugänglich zu machen
  • Inhalte in eigenen Kursen, Beratungen oder Trainings zu verwenden
  • Inhalte entgeltlich oder unentgeltlich an Dritte weiterzugeben
  • systematisch Inhalte herunterzuladen oder zu archivieren
  • Inhalte zur Entwicklung konkurrierender Angebote zu verwenden
  • Inhalte für automatisierte Auswertungen oder das Training künstlicher Intelligenz zu nutzen.

Zwingende gesetzliche Nutzungsrechte bleiben unberührt.

12.4 Eigene Beiträge der Kundinnen

Die Rechte an eigenen Beiträgen verbleiben bei der jeweiligen Kundin.

Sie räumt der Anbieterin für die Dauer der vertragsgemäßen Speicherung lediglich die technisch erforderlichen Rechte ein, den Beitrag innerhalb des vorgesehenen Bereichs zu:

  • speichern
  • verarbeiten
  • darstellen
  • berechtigten Personen zugänglich zu machen.

Eine Verwendung für Werbung, Testimonials, Veröffentlichungen oder andere Zwecke bedarf einer gesonderten ausdrücklichen Einwilligung.

13. Widerrufsrecht für Verbraucherinnen

13.1 Widerrufsrecht

Verbraucherinnen steht bei einem im Fernabsatz geschlossenen Vertrag grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen zu. Die Einzelheiten ergeben sich aus dieser WIderrufsbelehrung.

13.2 Beginn innerhalb der Widerrufsfrist

Soll die Leistung bereits vor Ablauf der 14-tägigen Widerrufsfrist beginnen, wird die Verbraucherin vor Vertragsschluss aufgefordert, ausdrücklich zu verlangen, dass die Anbieterin vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Leistung beginnt.

13.3 Wertersatz

Widerruft die Verbraucherin, nachdem sie ausdrücklich einen vorzeitigen Leistungsbeginn verlangt hat, kann sie nach Maßgabe der gesetzlichen Voraussetzungen Wertersatz für die bis zum Widerruf erbrachten Leistungen schulden. Der Wertersatz bemisst sich nach dem Verhältnis der bereits erbrachten Leistungen zum vereinbarten Gesamtumfang.

13.4 Erlöschen des Widerrufsrechts

Bei einem Dienstleistungsvertrag erlischt das Widerrufsrecht grundsätzlich erst, wenn:

  • die Dienstleistung vollständig erbracht wurde
  • die Verbraucherin zuvor ausdrücklich zugestimmt hat, dass mit der Leistung vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird
  • und sie bestätigt hat, dass sie bei vollständiger Vertragserfüllung ihr Widerrufsrecht verliert.

14. Abgrenzung zu Therapie und Heilbehandlung

14.1 Kein medizinisches oder therapeutisches Angebot

Soweit in der produktspezifischen Leistungsbeschreibung nicht ausdrücklich und rechtlich zulässig etwas anderes vereinbart wird, sind die Angebote des Instituts Falkenbach keine:

  • medizinische Behandlung
  • Psychotherapie
  • psychiatrische Behandlung
  • heilkundliche Behandlung
  • Krisenintervention
  • Diagnostik
  • individuelle Gesundheitsberatung.

14.2 Keine Heilversprechen

Die Anbieterin gibt keine Zusage, dass durch die Teilnahme:

  • Beschwerden geheilt oder gelindert werden
  • eine psychische oder körperliche Erkrankung beeinflusst wird
  • eine bestimmte persönliche Veränderung eintritt
  • ein bestimmter Erfolg erreicht wird.

14.3 Professionelle Unterstützung

Bei körperlichen oder psychischen Beschwerden, Erkrankungen oder Krisen sollen sich Kundinnen an hierfür qualifizierte ärztliche, psychotherapeutische oder sonstige professionelle Stellen wenden. Ein Angebot des Instituts darf eine erforderliche Behandlung oder professionelle Unterstützung nicht ersetzen oder verzögern.

14.4 Akute Krisensituationen

Die Anbieterin unterhält keinen Notfall- oder Krisendienst. Bei einer akuten Gefahr für sich selbst oder andere sollen unverzüglich die zuständigen Notfallstellen, Rettungsdienste oder Behörden kontaktiert werden.

15. Eigenverantwortung und Erfolg

15.1 Eigenverantwortliche Teilnahme

Die Kundin entscheidet selbst, ob und in welchem Umfang sie freiwillige Übungen oder Anregungen umsetzt. Sie ist dafür verantwortlich, ihre eigenen körperlichen und psychischen Grenzen zu beachten.

15.2 Keine Erfolgsgarantie

Der Erfolg persönlicher Reflexions-, Wahrnehmungs- oder Veränderungsprozesse hängt von zahlreichen individuellen Umständen ab. Ein bestimmter persönlicher, gesundheitlicher, wirtschaftlicher oder sonstiger Erfolg wird nicht geschuldet.

15.3 Prüfungen und Zertifizierungen

Ob eine Prüfung, Leistungsbewertung oder Zertifizierung Bestandteil des gebuchten Angebots ist, ergibt sich ausschließlich aus den produktspezifischen Leistungs- und Teilnahmebedingungen.

16. Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten richtet sich nach der jeweils geltenden Datenschutzerklärung und gegebenenfalls ergänzenden angebotsbezogenen Datenschutzinformationen. Soweit die Verarbeitung besonderer Kategorien personenbezogener Daten nach Art. 9 DSGVO eine ausdrückliche Einwilligung erfordert, wird diese getrennt von diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen eingeholt.

Eine Einwilligung in:

  • Testimonials
  • Foto- oder Videoveröffentlichungen
  • Marketingnutzung
  • Newsletter
  • Verarbeitung freiwilliger sensibler Angaben
  • wird nicht durch die bloße Zustimmung zu diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen ersetzt.

17. Haftung

17.1 Unbeschränkte Haftung

Die Anbieterin haftet unbeschränkt:

  • bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit
  • bei Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit
  • nach dem Produkthaftungsgesetz
  • bei arglistigem Verschweigen eines Mangels
  • bei Übernahme einer ausdrücklich erklärten Garantie
  • in allen Fällen, in denen eine Haftungsbegrenzung gesetzlich unzulässig ist.

17.2 Leicht fahrlässige Verletzung wesentlicher Pflichten

Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht ist die Haftung auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung die Kundin regelmäßig vertrauen darf.

17.3 Sonstige leichte Fahrlässigkeit

Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen.

17.4 Erfüllungsgehilfen

Die vorstehenden Haftungsregelungen gelten entsprechend für Mitarbeitende, Beauftragte und Erfüllungsgehilfen der Anbieterin.

17.5 Inhalte Dritter

Für Inhalte, Aussagen oder Handlungen anderer Teilnehmerinnen haftet die Anbieterin nur, soweit ihr ein eigenes schuldhaftes Verhalten vorzuwerfen ist. Sie wird auf hinreichend konkrete Hinweise zu möglichen Rechtsverletzungen im zumutbaren Umfang reagieren.

17.6 Datenverlust

Bei von der Anbieterin leicht fahrlässig verursachten Datenverlusten ist die Haftung auf den Wiederherstellungsaufwand beschränkt, der bei ordnungsgemäßer und regelmäßiger Datensicherung typischerweise entstanden wäre. Ziffer 17.1 bleibt unberührt.

18. Höhere Gewalt

Keine Partei haftet für die Nichterfüllung oder verspätete Erfüllung einer Verpflichtung, soweit diese durch ein Ereignis verursacht wird, das außerhalb ihres zumutbaren Einflussbereichs liegt und auch bei angemessener Sorgfalt nicht verhindert werden konnte.

Dazu können insbesondere gehören:

  • Naturereignisse
  • behördliche Maßnahmen
  • Ausfälle von Telekommunikations- oder Energieversorgung
  • erhebliche Ausfälle zentraler technischer Dienstleister
  • Epidemien oder vergleichbare außergewöhnliche Ereignisse.

Bereits entstandene Zahlungsansprüche und gesetzliche Rücktritts-, Minderungs- oder Erstattungsrechte bleiben unberührt. Die betroffene Partei informiert die andere Partei so bald wie möglich über Art und voraussichtliche Dauer der Beeinträchtigung.

19. Vertragslaufzeit und Beendigung

19.1 Vertragslaufzeit

Der Vertrag beginnt mit Zugang der Buchungsbestätigung und endet mit vollständiger Erbringung der vereinbarten Leistungen und dem Ablauf vereinbarter Zugangszeiten, ohne dass es einer Kündigung bedarf.

19.2 Ordentliche Kündigung

Eine ordentliche Kündigung während einer vereinbarten befristeten Vertragslaufzeit ist ausgeschlossen. Gesetzliche Widerrufs-, Rücktritts-, Minderungs- und Kündigungsrechte bleiben unberührt.

19.3 Kündigung aus wichtigem Grund

Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

19.4 Form

Kündigungen und sonstige vertragsbezogene Erklärungen können mindestens in Textform, insbesondere per E-Mail, abgegeben werden, soweit gesetzlich keine strengere Form vorgeschrieben ist.

20. Verbraucherstreitbeilegung

Die Anbieterin ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen. Gesetzliche Informationspflichten nach Entstehen einer konkreten Verbraucherstreitigkeit bleiben unberührt.

21. Rechtswahl und Gerichtsstand

21.1 Deutsches Recht

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

21.2 Verbraucherinnen im Ausland

Bei Verbraucherinnen gilt die Rechtswahl nur insoweit, als ihnen dadurch nicht der Schutz zwingender Bestimmungen des Staates entzogen wird, in dem sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben und dessen Recht ohne die Rechtswahl anwendbar wäre.

21.3 Gerichtsstand gegenüber Unternehmerinnen

Ist die Kundin Unternehmerin, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist – soweit gesetzlich zulässig – der Geschäftssitz der Anbieterin Gerichtsstand. Gegenüber Verbraucherinnen gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.

22. Änderungen der Vertragsbedingungen

Für einen Vertrag gelten die bei Vertragsschluss einbezogenen Fassungen:

  • dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen
  • der produktspezifischen Leistungs- und Teilnahmebedingungen
  • gegebenenfalls der Community-Regeln.

Spätere Änderungen gelten für bestehende Verträge nur, wenn:

  • sie aufgrund einer Gesetzesänderung oder zwingenden behördlichen beziehungsweise gerichtlichen Vorgabe erforderlich sind
  • sie das vertragliche Gleichgewicht nicht zulasten der Kundin wesentlich verändern
  • und die Kundin angemessen in Textform informiert wird.

Wesentliche Änderungen des Leistungsumfangs bedürfen einer gesonderten Vereinbarung. Die bloße weitere Nutzung einer Plattform gilt nicht automatisch als Zustimmung zu einer wesentlichen Vertragsänderung.

23. Schlussbestimmungen

23.1 Individuelle Vereinbarungen

Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang vor diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

23.2 Übertragung durch die Kundin

Die Übertragung eines persönlichen Teilnahmeplatzes oder Zugangs auf eine andere Person bedarf der vorherigen Zustimmung der Anbieterin.

23.3 Übertragung durch die Anbieterin

Die Anbieterin darf Rechte und Pflichten aus dem Vertrag nicht ohne Zustimmung der Kundin auf einen Dritten übertragen, wenn sich dadurch die vertragliche Stellung der Kundin verschlechtert. Der Einsatz technischer Dienstleister und Erfüllungsgehilfen bleibt zulässig.

23.4 Unwirksame Bestimmungen

Sollte eine Bestimmung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleiben die übrigen Bestimmungen wirksam. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Regelungen.